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Was kostet eine Website für Handwerker wirklich?
Die ehrliche Antwort lautet: zwischen 0 und 25.000 Euro. Das hilft Ihnen nicht weiter — deshalb hier die Spannen, die 2026 tatsächlich am Markt aufgerufen werden, und die Posten, die in Angeboten gern fehlen.
Die vier Wege — und was sie kosten
| Weg | Einmalig | Laufend |
|---|---|---|
| Baukasten selbst bauen Wix, Jimdo, IONOS | 0 € | 10–50 €/Monat |
| Freelancer Einzelperson, individuell | 800–3.000 € | je nach Vereinbarung |
| Agentur Team, größerer Umfang | 3.000–8.000 € | Wartung extra |
| Mietmodell kein Startbetrag | 0 € | 149–399 €/Monat |
Die Zahlen stammen aus einem Vergleich von sieben Anbietern und Marktübersichten im August 2026. Zur Einordnung: Ein Einseiter mit individuellem Design kostet bei spezialisierten Anbietern typischerweise 1.500–2.990 €, eine Website mit fünf bis zehn Seiten 2.990–4.990 €.
Der Baukasten ist nicht kostenlos
„Ich mache das selbst“ ist eine legitime Entscheidung — aber rechnen Sie ehrlich. Ein Baukasten kostet Sie 10 bis 50 Euro monatlich plus Ihre Zeit. Realistisch sind 15 bis 30 Stunden für eine brauchbare erste Fassung, wenn Sie sich einarbeiten müssen. Bei einem kalkulatorischen Stundensatz von 60 Euro sind das 900 bis 1.800 Euro — Zeit, die Sie nicht auf der Baustelle sind.
Dazu kommt das, was ein Baukasten nicht löst: rechtssichere Texte für Impressum und Datenschutz, ein Design, das nicht aussieht wie tausend andere, und die laufende Pflege. Für einen Betrieb, der nur eine Visitenkarte im Netz braucht, kann ein Baukasten trotzdem die richtige Wahl sein. Sagen Sie mir das ruhig — ich baue Ihnen dann nichts ein, das Sie nicht brauchen.
Die Posten, die im Angebot fehlen
Vergleichen Sie Angebote nicht nur an der großen Zahl. Fragen Sie nach:
- Wem gehört die Website am Ende? Bei Mietmodellen häufig: nicht Ihnen. Kündigen Sie, ist die Seite weg.
- Sind Impressum und Datenschutz enthalten? Manche berechnen das extra, obwohl es Pflicht ist.
- Was kostet eine Änderung? Neue Öffnungszeiten, ein Projektfoto — pro Vorgang abgerechnet summiert sich das schnell.
- Wer zahlt Hosting, Domain und SSL? Und was passiert, wenn die Seite ausfällt?
- Wie lange ist die Laufzeit? 24 oder 36 Monate Mindestlaufzeit sind bei Mietmodellen üblich.
Wann sich welcher Weg lohnt
Die Faustregel: Wer die Website länger als drei Jahre nutzt — und das tun die meisten Betriebe — fährt mit Kauf plus Betreuung günstiger als mit Miete. Wer kein Startkapital binden will oder die Kosten gleichmäßig verteilen muss, ist mit einer Monatsrate besser bedient.
Bei uns kosten beide Wege über 24 Monate ungefähr gleich viel. Danach wird der Kauf günstiger, weil nur noch die Betreuung läuft. Sie können auf unserer Startseite am Rechenschieber selbst vergleichen.
Der ehrlichste Rat
Holen Sie zwei bis drei Angebote ein und lassen Sie sich jedes erklären. Wer Ihnen nicht in verständlichen Worten sagen kann, wofür Sie zahlen, wird Ihnen später auch nicht erklären können, warum etwas nicht funktioniert.